Wasser ist Leben
Wasser ist Leben

Bau von einem Brunnen mit Pumpe in Nko’oveng

ANTRAG AUF PROJEKTBEZUSCHUSSUNG

 

Deutscher Träger                                        

Elefantenfuesse e.V.                         

Postleitzahl: Franz-Linz- Str. 23

53175 Bonn                

Tel: 0228 3862220

E-Mail: info@elefantenfuesse.com                                

Webseite: www.elefantenfuesse.com

                                                                                                                                         

Ansprechperson: Frau Petra MERZ

 

Bau von 1 Brunnen mit Pumpe in Nko’oveng

 

Land                    Region/Ort                                                           Laufzeit

Kamerun              Zentrumsregion in Nko’oveng                              von 15.08.2022–15.11.2022

  1. Zielgruppe

 

Zielgruppe sind etwa 1000 Menschen, darunter 700 Jugendliche und 300 Erwachsene in Nko’oveng. In diesem Dorf haben es die Bewohner sehr schwer, sauberes Trinkwasser zu finden. Wie in vielen kamerunischen Dörfern ist nach wie vor die Magen- und Darm-Erkrankung an der Tagesordnung. Dies hat zur Folge, dass viele Schüler sehr häufig dem Unterricht fernbleiben. 

 

  1. Kurzbeschreibung- Ziele und geplante Maßnahmen

 

Das Projekt verfolgt drei Hauptziele. Erstens den Zugang zum sauberen Trinkwasser in  Nko’oveng zu ermöglichen. Zweitens die Cholera, das Coronavirus und andere, durch unsauberes Wasser hervorgerufene Krankheiten zu unterbinden, krankheitsbedingte Fehltage zu vermindern und die Schulleistungen zu verbessern. Drittens zielt das Projekt darauf hin, eine nachhaltige Gesundheits- und Hygieneerziehung durch ständige Aufklärung im Dorf zu fördern.

 

  1. Aktuelle Lagebeschreibung:

Nko’oveng ist ein Dorf, das ca. 140 Kilometer von Jaunde, der Hauptstadt Kameruns entfernt liegt. Hier leben ungefähr 1000 Menschen, von denen 700 das Erwachsenenalter noch nicht erreicht haben. 

Die Menschen leben hauptsächlich von landwirtschaftlichen Aktivitäten und vom Kleinhandel. Nko’oveng ist ein abgelegenes Dorf, in dem Menschen mit großen Wasserproblemen konfrontiert sind.

  1. Wasserversorgung

 

Wie in vielen Dörfern des Landes stellt die Wasserversorgung das größte Problem der Einwohner dar. In Nko’oveng haben die Einwohner keine Möglichkeit an sauberes Trinkwasser zu gelangen und müssen sich deshalb mit den übel riechenden Pfützen begnügen. Das Schlimmste dabei ist, dass auch die Pfützen in der Trockenzeit (Januar-Februar) zunehmend schwinden, bis sie schließlich dann nicht mehr vorhanden sind. Diese sind häufig einen Kilometer querfeldein durch den Wald entfernt. Der Weg dahin ist aufgrund von nicht zu verachtenden Steigerungen, sehr beschwerlich. Das Wasser selbst ist sehr schlammig und alles andere als klar. Man kann sich vorstellen, dass der Rückweg, beladen mit zwei vollen Eimern, noch einmal erheblich schwieriger ist.

Durch den Konsum des  Wassers leiden viele Menschen unter Krankheiten, die drastische Folgen (vor allem für Kinder) haben können.

Deshalb bittet die Dorfgemeinschaft die ELEFANTENFÜβE e.V. um eine finanzielle Unterstützung, damit viele Leben gerettet werden können. In der Tat hat schon die deutsche humanitäre Organisation dreizehn vergleichbare Wasserprojekte in kamerunischen Dörfern erfolgreich umgesetzt.

  1. Unterhaltung und Wartung des Brunnens

Aus der Erfahrung der von ELEFANTENFÜβE e.V. schon bezuschussten Brunnenprojekte in den Dörfern Mebomezoa, Akongo, Obak, Mong, Ngon Osu, Lepsé, Mvog Betsi, Kamba, Nkol-Ondom, Ntuissong, Mbang, Nnom Nnam und Nkolkougda entrichtet jede Familie einen kleinen Betrag im Gegenwert von ca. 6 EURO jährlich für die Unterhaltung (einschließlich Chemikalien) und eine eventuelle Reparatur des Brunnens. 

  1. Schulungen

Schulungen in Hygiene und Demonstrationen zu Transport und Aufbewahrung von Wasser und zur Reinhaltung des Brunnens werden vor, während und nach der Projektlauzeit im Dorf durchgeführt. Dieses ist im Kostenplan bereits vorgesehen. Das entspricht 12 Schulungen. Bei den Schulungen wird ein besonderer Akzent auf die durch wasserbedingten Krankheiten im Allgemeinen und die Cholera insbesondere gelegt. 

  1. Aufgaben des Hygienekomitees

Das Hygienekomitee wird damit beauftragt, die Sensibilisierung im Dorf fortzusetzen. Dazu wird eine ehrenamtliche Dialog-Plattform zwischen Dorfbewohnern aufgebaut, um ständig über den Zugang zu sauberem Trinkwasser, die durch wasserbedingten Krankheiten und besonders die Cholera zu diskutieren. Darüber hinaus werden auch die Dorfoberhäupter und die Schulverwaltung in das Projekt für die Gesundheitsberatung involviert.

 

 

  1. Projektteam in Kamerun

Das Projekt wird von folgenden Personen im Entwicklungsland geleitet:

  1.  

ONYA

Jacques Abel

Projektleiter/Ansprechpartner Elefantenfüβe Kamerun

(+237) 675184330

  1.  

AMBEDE

Regine

Stellvertretende Projektleiterin

(+237) 697274825

 

 

  1. Einfacher Finanzierungsplan (in €) 

          Projektbezeichnung: Bau von 1 Brunnen mit Pumpe in Nko’oveng

9.1. Ausgaben in EURO

Gesamt

9.1.1. für Investitionen 

7293

9.1.1.1. Erkundungsreise und erstes offizielles Treffen mit der Dorfgemeinschaft 

100

9.1.1.2. Festlegung des Punktes der Grabung durch geophysische Begutachtung des Terrains und Absteckarbeiten

200

9.1.1.3. Betreuungsaktivitäten für die Organisation der Begünstigten durch Bildung eines Lenkungsausschusses

100

9.1.1.4. Bohrung von der Erdoberfläche bis zum Grundwasser

130

9.1.1.5. Erwerbung von Betondüsen mit 100 cm Durchmesser und 50 cm hoch

460 

9.1.1.6. Betondüsen werden in die Grundwasser leitende Schicht herabgelassen

343

9.1.1.7. Wasser- und Schlammbeseitigung aus dem Baugelände

130

9.1.1.8. Schachtausbau des Brunnens

1680

9.1.1.9. Bau des Brunnenrandes mit mobiler Bodenplatte

145

9.1.1.10. Erwerbung der Pumpe (mit menschlicher Motorik) und der Zusatzrüstung 

2250

9.1.1.11. Konstruktion der Filterschicht

90

9.1.1.12. Einrichtung der Filterschicht und der Pumpe

305

9.1.1.13. Schutz des Brunnens durch einen Zaun

390

9.1.1.14. Wasserbehandlung (mit Chlor und Sulfat)

70

9.1.1.15. Materialtransport und weitere logistische Unterstützung

600

9.1.1.16. Reisekosten des Projektteams für die Kontrolle der Arbeiten (3 Kontrollbesuche insgesamt)

300

9.1.2. für Betriebsausgaben

225

9.1.2.1. Herstellung einer Bilderbox

115

9.1.2.2. Schulungen (12 insgesamt)

110

Gesamtausgaben

7518

€ 1: 655,97 FCFA

  

 

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© Petra Merz