Wasser ist Leben
Wasser ist Leben

BRUNNENBAU IN MVOG BETSI: SO SIEHT EIN VORGESCHMACK AUFS WASSERFEST AUS

Am 23. August 2019 hat das ganze Dorf die Pumpeninstallation miterlebt und gefeiert.

Das Zusammenfallen des dritten Kontrollbesuchs von Régine ONYA mit der Pumpeninstallation war für das Dorf ein guter Grund zu feiern. „In nur vier Tagen haben wir das Wasser erreicht. Wie ich Ihnen letztes Mal gesagt habe, zieht das ganze Dorf am gleichen Strang. Wenn alle so mitmachen, kann das Projekt nur schneller laufen. Mvog Betsi ist wirklich ein besonderes Dorf. Wir haben nie in einem so gastfreundlichen und organisierten Dorf gearbeitet. Die Dorfgemeinschaft ist sehr zufrieden mit ihrem Brunnen. Deshalb hat sie uns darum gebeten, auf Sie zu warten und in ihrer Anwesenheit die Pumpe zu installieren. Auf diese Weise kann jeder Zeuge der Geschichte sein.“, erklärte der Cheftechniker Charles der Projektkoordinatorin Régine ONYA.

 

Um pünktlich 12 Uhr kam Régine ONYA im Dorf an. Schon um 10 Uhr hatten die Dorfbewohner den Brunnenplatz gestürmt. Darunter Frauen, Männer und Jugendliche. Von 12 Uhr bis 15 Uhr haben sie Minute für Minute der Pumpeninstallation beigewohnt. So konnten alle sehen, wie die Pumpenteile Schritt für Schritt, sorgfältig und erfolgreich montiert wurden. Mittlerweile standen unterschiedliche Behälter um den Brunnen herum bereit. Darunter Eimer, Schüsseln, Fässer und Flaschen, um nur einige zu nennen.

Sobald die Techniker mit der Pumpeninstallation fertig waren, konnten alle das saubere Trinkwasser genießen. Alle gebrachten Behälter waren sofort voll mit sauberem Trinkwasser und das Fest begann. Es war ein echter Freudentaumel. Die einen singen und die anderen tanzen. „Heute ist nur ein Vorgeschmack auf das Wasserfest, das wir bald am Tag der Brunneneinweihung organisieren. Heute wollen wir einfach den Deutschen zeigen, dass wir ihnen sehr dankbar sind. Es lebe die deutsch-kamerunische Freundschaft. Es ist eine Freundschaft, die gute Früchte bringt. Es ist eine Freundschaft, die viele Leben in Kamerun rettet. Es ist eine Freundschaft, die das Dorf Mvog Betsi gerettet hat“, sagte Françoise ETOGA, Dorfeinwohnerin.

 

Seit dem 23. August 2019 gehört das Wasserproblem der Vergangenheit in Mvog Betsi an und das ganze Dorf zieht jetzt wieder am selben Strang, um ein erfolgreiches Wasserfest in den nächsten Wochen zu organisieren.

                                             Beitrag von Régine ONYA

Mvog Beti - der Bau hat begonnen

BRUNNENBAU IN MVOG BETSI: DIE ARBEITEN LAUFEN AUF HOCHTOUREN

 

Am 10. August 2019 hat die ansässige Projektkoordinatorin ihren ersten Kontrollauftrag erfüllt und sich einen Überblick über den Stand der Arbeiten verschaffen.

Es war 12 Uhr als Régine ONYA in Mvog Beti eintraf. Die Reise von der Hauptstadt Jaunde bis ins Dorf hat zwei Stunden gedauert. Der Reisebus ist mit Baumaterial voll beladen. Darunter 25 Zementsäcke, Eisen, Nägel, um nur einige zu nennen. Das Wetter ist heiter und die drei Brunnenbauer sind seit 6 Uhr am Werk.

Bei ihrem Ausstieg aus dem Auto geht die Projektkoordinatorin sofort in Richtung Baustelle, um die ersten Eindrücke zu bekommen. „Nach drei Tagen harter Arbeit ist das Brunnenloch schon 8 Meter tief. Bis jetzt läuft alles gut. Auch die Dorfbewohner sind sehr gastfreundlich. Alle sind stolz auf ihr Brunnenprojekt und setzen große Erwartungen darauf. Auch das Essen und Trinken besorgt uns jeden Tag die Dorfgemeinschaft. Es ist für uns ein gutes Zeichen. Das ist ein Zeichen dafür, dass wir mit einem erfolgreichen Projekt rechnen können.“, erzählt begeistert der Cheftechniker Charles.

Am 6. August 2019 hat Régine ONYA ihr erstes offizielles Treffen mit dem Dorf gehabt. An jenem Tag hat ebenfalls die erste Schulung des Projektes stattgefunden. Die Veranstaltung war gut besucht. So haben die Dorfbewohner Einblicke in die Arbeitsphilosophie der ELEFANTENFÜßE e.V. bekommen. Später wurde der Punkt der Grabung durch geophysische Begutachtung des Terrains festgelegt. In Mvog Beti ziehen alle am gleichen Strang und alles spricht dafür, dass das saubere Trinkwasser bald im Dorf fließt.

 

                                             Beitrag von Régine ONYA

 

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© Petra Merz