Wasser ist Leben
Wasser ist Leben

Schulpreis in Nkol-Ondom und Kamba

Die siebte Ausgabe des Schulpreises in Kamba und Nkol-Ondom wurde wie nie zuvor gut besucht. Die Bevölkerung der beiden Dörfer hat sich die Veranstaltung angeeignet und zusehends ihre Zufriedenheit mit der Zusammenarbeit mit dem Bonner Verein bekundet. 

Der riesige Hof der Öffentlichen Grundschule Kamba ist dieses Jahr der Treffpunkt der Dorfgemeinschaft der Gemeinde Mengueme. Menschen kommen aus allen Winkeln der Gegend, um am Schulpreis, der inzwischen eine der größten soziokulturellen Veranstaltungen der Ortschaft geworden ist, teilzuhaben. Zum weiteren Bericht geht es hier.

Ein Brunnen für Nnom Nnam

Der 12. Brunnen der Elefantenfüße soll in Nnom Nnam entstehen. 

Nnom Nnam ist ein Dorf, das ca. 100 Kilometer von Jaunde, der Hauptstadt Kameruns entfernt liegt. Hier leben ungefähr 850 Menschen, von denen 650 das Erwachsenenalter noch nicht erreicht haben. Wie in vielen Dörfern des Landes stellt sich die Wasserversorgung als das größte Problem der Einwohner dar. In Nnom Nnam haben die Einwohner keine Möglichkeit an sauberes Trinkwasser zu gelangen. Link zum Projektantrag 

(Foto zeigt einen bereits gebauten Brunnen)

 MBANG: Sauberes Trinkwasser fließt!

 

Am 11. März 2021 hat die Dorfgemeinschaft das Wasser gefeiert.

Junge und alte Menschen und alle dynamischen Kräfte haben sich am Vormittag am Festplatz versammelt. Sie sind aus allen Blickwinkeln des Dorfes gekommen. Keiner wollte die historische Veranstaltung des Tages verpassen: die Brunneneinweihung. Nach der Ankunft um 12.00 Uhr der Vertreterin der Elefantenfüße in Kamerun, Frau Régine ONYA, haben die Dorfbewohner den Brunnenplatz erobern, um bei der Pumpeninstallation dabei zu sein. Mehr

Schulung in Mbang

BRUNNENBAU IN MBANG: Das Dorf freut sich auf das Projekt!

 

Am 20. Februar 2021 hat die Dorfgemeinschaft den Projektstart begrüßt und an der ersten Schulung teilgenommen.

Das Treffen findet im Herzen des Dorfes statt. Alle sind um ihren Dorfchef versammelt. Darunter alte und junge Leute, Kinder, Frauen und Männer. Sie haben den Festplatz erobert, um Zeugen der Geschichte zu werden. Keiner will die erste Schulung des Brunnenprojekts verpassen. Nach dem warmen Empfang der Delegation der Elefantenfüße unter der Leitung von Régine ONYA kommt das Dorfoberhaupt zur Wort, um die Dorfgemeinschaft nochmals auf den Grund des Besuchs aufmerksam zu machen: „Wie ihr alle wisst, warten wir seit Wochen auf Ehrengäste. Sie kommen aus der Hauptstadt Jaunde und haben eine gute Botschaft an das Dorf Mbang: Sie bringen uns sauberes Trinkwasser. Sie bringen uns also das Leben. Sie haben alle gesehen, wie der Wagen voll mit Zementsäcken ist. Sie haben alle die Pumpe und weiteres Baumaterial gesehen. Jetzt schlägt die Stunde der Wahrheit für Mbang. Aber dieses Wasserprojekt ist der Ausdruck der Solidaritätswelle unserer deutschen Freundinnen und Freunde. An dieser Stelle bedanke ich mich im Namen des ganzen Dorfes Mbang bei allen, die für dieses Projekt gespendet haben. Mein Dank geht ebenfalls an den deutschen Verein ‚Elefantenfüßeʻ, der sich tagtäglich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der kamerunischen Bevölkerung einsetzt“, verlautete er ehrgeizig.

Bei der ersten Schulung

Nach den Willkommensworten des Dorfoberhauptes begann die Schulung in Hygiene und Demonstrationen zu Transport und Aufbewahrung von Wasser und zur Reinhaltung des Brunnens. Darauf wurde hingewiesen, dass jede Familie einen kleinen Betrag im Gegenwert von ca. 6 EURO jährlich für die Unterhaltung und eine eventuelle Reparatur des Brunnens entrichten soll. Alle Teilnehmer waren zusehends befriedigt mit der Schulung und träumen jetzt vom sauberen Trinkwasser. Anschließend wurde der Punkt der Grabung von Technikern festgelegt.

 

                           Beitrag und Fotos

von Régine ONYA

Ein Brunnen für Mbang

Mbang ist ein abgelegener Ort, ca. 330 km von Jaunde, der Hauptstadt Kameruns entfernt. Bedingt durch den Klimawandel und intensive Waldbewirtschaftung sind die traditionellen Brunnen versiegt und die Bevölkerung muss ihr Trinkwasser aus übel riechenden Pfützen holen. Zum Projektantrag und Beschreibung geht es hier.

Das Wasser in Ntuissong fließt

Pünktlich zum 1. Advent läuft das Wasser in Ntuissong. Damit bring der 10. Brunnen der Elefantenfüße endlich sauberes Trinkwasser in dieses kamerunische Dorf. Ein herzlicher Dank an alle, die den Bau des Brunnens unterstützt haben. 

Brunnen in Ntuissong, die Arbeiten gehen voran

 

Der Brunnenbau in Ntuissong wurde mit den Menschen vor Ort vorbereitet. Die Brunnenbauer sind iauf Wasser gestoßen, bald haben wieder 3.000 Menschen in Kamerun sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Danke an alle Unterstützer*innen.

Ein Brunnen für Ntuissong

Ntuissong ist ein Dorf, ca 50 Km von Jaunde entfernt. Hier leben 850 Menschen, darunter 650 Kinder und Jugendliche. Wie in vielen Dörfern ist die Wasserversorgung das größte Problem, die Bevölkerung bezieht ihr Trinkwasser aus übel riechenden Pfützen. 

Hier soll der 10. Brunnen der Elefantenfüße entstehen.

(Foto eines bereits fertigen Brunnens)

Zum Projektantrag geht es hier.

Schulpreis 2020

In diesem Jahr hat der Schulpreis an zwei Orten stattgefunden, in Ting-Melen und Nkol Ondom. Bedingt duch Covid 19 konnten nicht alle teilnehmen, in Nkol Ondom haben meist die Eltern für ihre Kinder den Schulpreis entgegengenommen. Der Bericht von Jaques Onya Abel zeigt deutlich, wie wichtig die Schulpreise für die Kinder und Jugendlichen und ihre Familien sind, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Spenden! Zum Bericht und den Fotos geht es hier.

In Kamba fließt sauberes Trinkwasser

Der neunte Brunnen fließt in Kamba, die Freude ist riesengroß. Die Botschaft zur Brunneneinweihung: Wasser heißt wirklich Leben und ist stärker als die Corona-Pandemie. Zum ausführlichen Bericht geht es hier.

 

Ein Brunnen für Kamba

BRUNNENBAU IN KAMBA: DAS WASSER FLIEβT BALD!

Am 15. April 2020 wurde das Grundwasser in Kamba erreicht und die Freude ist groß im Dorf. 

Es ist 15 Uhr, wenn Freudenschreie aus den Hütten kommen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene stürmen sofort den Brunnenplatz, um das Wasser zu begrüßen. Die einen singen und die anderen tanzen fieberhaft, um die Freude auszudrücken und dem Bonner Verein „ELEFANTENFÜβE“ für seine Solidaritätswelle zu danken. Zum weiteren Bericht geht es hier.

 

Der nächste Brunnen soll in Kamba entstehen.

Kamba ist ein Dorf, das ca. 100 Kilometer von Jaunde, der Hauptstadt Kameruns entfernt liegt. Hier leben ungefähr 700 Menschen, von denen 500 das Erwachsenenalter noch nicht erreicht haben. 

Wie in vielen kamerunischen Dörfern leben die Menschen hauptsächlich von landwirtschaftlichen Aktivitäten und vom Kleinhandel. Auf der Bildungsebene nimmt das Dorf seit 2017 am Schulpreis teil, den die Elefantenfüße den kamerunischen Schulen alljährlich vergibt. Zur Projektbeschreibung geht es hier.

BRUNNENBAU IN NKOL-ONDOM: DER TRAUM IST REALITÄT GEWORDEN

Nkol-Ondom freut sich über seinen neuen Brunnen. Das Dorf feierte am 16. Januar 2020 das Wasser. Die ganze Dorfgemeinschaft hat sich um ihren Chef versammelt. Kinder, junge und alte Leute, Frauen und Männer, alle waren dabei. Zum ersten Mal in seiner Geschichte kann das Dorf sauberes Trinkwasser genießen. Die Arbeiten haben ein Monat gedauert. Vom Morgen bis zum Abend waren die Techniker am Werk. Heute hat sich der Traum in Nkol-Ondom konkretisiert. Das Wasser fließt für alle. Wasserkrankheiten sind jetzt eine traurige Erinnerung im Dorf. „Schauen Sie mal wie das Wasser ein ganzes Dorf in einen Freudentaumel versetzt. Schauen Sie mal wie alle tanzen. Es ist ein historischer Tag in Nkol-Ondom. Es ist ein denkwürdiger Tag. Es ist einfach ein unvergesslicher Tag. Denn der Weg vom Traum zur Realität ist sehr lang und schwierig in Nkol-Ondom gewesen. Es ist ein echtes Wunder. Mein ganzes Dorf dankt dem deutschen Verein ELEFANTENFÜßE für diese Solidaritätswelle. Mein Dorf ist gerettet“, verlautete das Dorfoberhaupt Lucien MANGA voller Begeisterung. Seit fünf Jahren setzt sich ELEFANTENFÜßE tatkräftig für die Wasserversorgung und die Bildung in Kamerun ein. Mit dem Brunnen in Nkol-Ondom setzt der Verein sein achtes Wasserprojekt in Kamerun um. Die Vertreterin des „ELEFANTENFÜßE“ in Kamerun, Régine ONYA, war beim Wasserfest dabei. Sie freut sich über die gute Kooperation zwischen ihrer humanitären Organisation und Kamerun. Nkol-Ondom liegt in der Nähe der Hauptstadt Jaunde. Bislang war das Wasser das Problem Nummer Eins der Dorfbevölkerung. Es wurde vielmal ergebnislos versucht, Nkol-Ondom mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Aber ELEFANTENFÜßE hat es geschafft! Jetzt kann das Dorf optimistisch in die Zukunft schauen. Beitrag von Régine ONYA

Ein immenser Stein musste tagelang beseitigt werden.

Mittlerweile wurde das Grundwasser erreicht und der Traum kann Wirklichkeit in Nkol-Ondom werden.

Brunnenprojekt in Nkol-Ondom

In Nkol-Ondom soll mit Hilfe der ''Elefantenfüße'' ein neuer Brunnen mit Wasserpumpe entstehen. Derzeit leiden die 450 größtenteils jugendlichen Bewohner des Dorfes unter schlechter Wasserqualität. Die Folgen dessen sind krankheitsbedingte Ausfälle in der Schule oder bei der Arbeit.

 

Den vollständigen Antrag zum Projektzuschuss finden sie hier(Das Foto links zeigt ein Beispielbild)

Das Wasser in Mvog Beti fließt!

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© Petra Merz