Wasser ist Leben
Wasser ist Leben

Ein Brunnen für Lepsé

Unser fünfter Brunnen soll in Lepsé enstehen. Die Menschen in dem abgelegen Ort in Kamerun gewinnen ihr Trinkwasser aus übel riechenden Pfützen. Alle Spenden gehen zu 100% in den Brunnenbau, weitere Informationen hier.

Stimmen zum Schulpreis in Nkol-Ondom

Hier verrät uns unter anderem die elfjährige Eugenie Nadège ihren Traumberuf und warum der Schulpreis dabei hilft, diesem näher zu kommen.

BRUNNENEINWEIHUNG IN MONG

Nachdem der Brunnen seit zwei Monaten in Betrieb ist, war das das Wasserfest in Mong am 22. Juni ein ganz besonderes Ereignis.

Zum ausführlichen Bericht mit Bildern geht es hier.

Verleihung der Schlupreise 2018

Auch dieses Jahr haben die Elefantenfüße den Schulpreis verleihen. Dank der großzügigen Spenden konnten sich nicht nur die Kinder in Nnom-Nnam, sondern auch die Schülerinnen und Schüler in Nkol-Ondonm über die Schulsachen freuen. Die anschaulichen Berichte von Jaques Onya Abel aus Kamerun finden Sie hier.

Das Wasser in Mong fließt

Seit dem 11. April hat Mong sauberes Trinkwasser! Für die Menschen im Dorf ein riesiger Schritt in die Zukunft. Keine Krankheiten mehr bedingt durch schmutziges Wasser und die Kinder haben mehr Zeit zum Spielen und Lernen. Der Bericht unseres Kontaktmannes in Kamerun, Jaques Onya Abel ist lesenswert - hier klicken.

BRUNNEN IN MONG: DIE HOFFNUNG IST AN DER TAGESORDNUNG.

Am 28. März wurde das Grundwasser nach vielen Schwierigkeiten endlich erreicht. Jetzt kann das Dorf hoffnungsvoll an die Zukunft schauen.

„Wasser“, so lautet das einzige Gesprächsthema nun in Mong. Zu Hause, auf dem Feld, in der Schule, in der Kneipe oder auf der Straβe zeigen sich die Menschen zusehends zufrieden mit dem Verlauf der Arbeiten. Ob Frau oder Mann, ob Kind oder Jugendlicher, jeder schmiedet bereits hochfliegende Pläne auf seine Art und Weise. So auch der kleine Barack, dessen Name auf das Jahr der Machtergreifung des ehemaligen amerikanischen Präsidenten Barack OBAMA anspielt. „Jetzt kann ich genug Zeit zum Lernen und Spielen haben. Der Brunnen liegt gerade auf unserem Hof. Ich brauche nicht mehr um 5 Uhr aufzustehen. ich brauche nicht mehr fast zwei Kilometer querfeldein durch den Wald zurückzulegen. Ich brauche nicht mehr das übel riechende und schlammige Wasser aus einer Pfütze zu holen und einen schweren Eimer voller Wasser auf dem Kopf zu tragen.“, erzählt das neunjährige Kind.

Eine schwierige Geburt

Es hat lange gedauert, bis man das Grundwasser komplett erreicht. Die Grabarbeiten haben doch reibungslos begonnen. Aber als das Loch schon 15 Meter tief war und das Grundwasser erreicht wurde, stieβen die Techniker auf einen groβen harten Stein. „Wir haben nicht damit gerechnet, auf ein solches Hindernis mitten im Grundwasser zu stoβen. Es ist bedauerlich!“, so Antoine ESSOMBA, der zu den vier  Technikern zählt. Es war ein echtes Dilemma für den Projektkoordinator Jacques Abel ONYA. Sollte man den Brunnen weiter ausheben und eine Maschine mieten, um den Stein zerbrechen? Sollte man das Loch verlassen und einen neuen Prunkt der Grabung festlegen? Eine Entscheidung musste unbedingt getroffen werden. Später entschied sich das Projektteam für die erste Alternative aus zwei Gründen. Zum einen war schon das Wasser zumindest sichtbar. Zum zweiten liegt das Dorf auf einem steinigen und felsigen Gebiet, so dass man die Gefahr läuft, auf einen neuen Stein zu stoβen, wenn man ein neues Loch ausschachtet.

So wurde eine Maschine namens „Kompressor“ zwei Tage lang gemietet und das natürliche Hindernis könnte endlich erfolgreich überwunden werden. Es war ein riesiger Stein, der ein Meter dicht war. Nichts mehr steht dem Brunnenprojekt in Mong im Weg. Das ist, was in Erinnerung von dem fünftägigen Kontrollauftrag des Projektkoordinators geblieben ist.

                      Beitrag von Jacques Abel ONYA

"Die Brunnenbauer"

Wer mehr über den Hintergrund wissen möchte, wieso die Idee entstanden ist, den Verein Elefantenfüße zu gründen und Brunnen in Kamerun zu bauen, erfährt dies in der aktuellen Ausgabe des Bonner Universitäts-Magazin Forsch (Seiten 34/35). Viel Spaß beim Lesen!

Forsch Frühjahr 2018

Der Neue Brunnen in Mong

BRUNNENBAU IN MONG: DAS DORF WARTET GESPANNT AUF DAS WASSER.

Am 17. März 2018 ist der Projektkoordinator nach Mong aufgebrochen, um sich Eindrücke zum Verlauf der Arbeiten vor Ort zu verschaffen.

Es war im Zuge des ersten Kontrollauftrags nach dem Start der Arbeiten. Es war 13 Uhr, als Jacques Abel ONYA an der Baustelle eintraf. Das Wetter ist sonnig und alle vier Techniker sind tatkräftig am Werk. Da wird begeistert gebohrt. Dort wird die gebohrte Erde aus dem Loch mithilfe einer Seilscheibe gezogen. „Alles läuft wie am Schnürchen. Und wir haben eben Glück, dass auch das Wetter mitspielt. Seit dem Anfang der Arbeiten regnet es nicht in Mong. Der Regen gibt uns immer viel zu schaffen. Die Grabarbeiten sind nicht mit dem Regen vereinbar. Schauen Sie mal selbst! Das Loch ist schon ungefähr 7 Meter tief. In spätestens fünf Tagen erreichen wir das Grundwasser. Dann können die Dorfbewohner das saubere Trinkwasser bis Ende März endlich genieβen.“, erläuterte Edith Romeo DJATTO KOMBEL, der sich sehr gut mit den Grabarbeiten auskennt.

Um die Baustelle herum ist das Baumaterial zu sehen. Von Sand über Eisen bis hin zu Zement, ist alles zu sehen. Auch die Dorfbewohner machen mit. Jeder hilft beim Projekt im Rahmen der Möglichkeiten mit. Die einen bringen das Essen mit. Die anderen verschenken Wein. „Wir sind hier, um die Techniker zu ermutigen. Denn dieser Brunnen gehört dem ganzen Dorf. Das Projekt ist für uns alle. In Mong haben wir Strom und eine gute Straβe. Aber das Wasser ist das gröβte Problem des Dorfes. Fast alle Menschen in Mong leiden an wasserbedingten Erkrankungen. Wir träumen jetzt alle vom sauberen Trinkwasser. Das Projekt wird sicherlich viele Leben retten. Deshalb sind wir den Deutschen sehr dankbar“, so die junge Frau Marie Atangana Eyebe, die nur schwer ihre Begeisterung zurückhalten kann.

Ein erfolgreicher Anfang

Der Besuch des Projektkoordinators folgt auf den Start der Arbeiten vom 14. März 2014. Das Dorf ist zusammengekommen, um sich an der ersten Schulung zu beteiligen. Am gleichen Tag wurde der Punkt der Grabung durch geophysische Begutachtung des Terrains festgelegt. Dann wurde die Baustelle vom Priester gesegnet. Pater Rodolphe MBIDA hat bei dieser Gelegenheit für alle Spender und Unterstützer des Projektes gebetet. „Der Brunnenbau bringt Entwicklung mit sich. Wie wir alle wissen, ist das Wasser Leben. Das Wasser bringt die Menschen zusammen. Das Wasser versöhnt die Menschen.“, so der Mann Gottes.

Das Dorf Mong wartet jetzt gespannt auf seinen Brunnen. Das ist das Mindeste, was man sagen kann. Hoffentlich geht der Traum bald in Erfüllung.

 

                                                                           Beitrag von Jacques Abel ONYA

Hier haben Kinder zum ersten Mal Weihnachtsgeschenke erhalten

„Der Weihnachtsbaum war bislang die Sache der Kinder aus reichen Familien und der in der Stadt lebenden Kinder. Heute bricht eine neue Ära an. Ab heute können unsere Kinder das Weihnachtsfest in der Freude wie viele andere Kinder in Kamerun und in der Welt feiern. Hier der Bericht von Jaques Onya Abel. Die Kinder konnten es gar nicht glauben, dass sie die Geschenke behalten durften. Die Elefantenfüße danken allen Spenderinnen und Spendern!

Die Elefantenfüße im Blickpunkt

Weihnachten für NKOALA’A

Einkauf für den Weihnachtsbaum in NKOALA’A

Die Elefantenfüße ermöglichen in diesem Jahr gemeinsam mit dem Netzwerk von Frauenvereinen von Nkoala'a ein Weihnachten der besonderen Art. An Weihnachten gibt es ob der großen Armut für die Kinder sonst nur das Wesentliche: Essen und manchmal neue Kleidung. Spielsachen sind Luxus und den "Reichen" vorbehalten. Dieses Jahr bekommen 100 Kinder Spielsachen zu Weihnachten, hier die Frauen beim Einkauf. Am 22. Dezember wird ein Weihnachtsbaum mit den Geschenken geschmückt und verbunden mit einem Fest den Kindern übergeben. Hier zum Bericht und Projekt von Jaques Onya Abel.

Pressebericht im GA Bonn

Heute erschien im Bonner General-Anzeiger ein super Artikel über den Brunnen in Akongo im Zusammenhang mit den Spenden anlässlich der Beerdigung von Matthias Pinsdorf, ehemaliges Mitglied des Rats der Gemiende Lessenich und der Bezirksvertretung Bonn. Hier geht es zum Artikel

Der Brunnen in Obak

Joschka hat den Brunnen in Obak besichtigt. Davor hat er einen anderen Ort besichtigt, in dem die Trinkwasserversorgung katastrophal ist. Seinen Bericht, der wieder sehr nahe geht, findet ihr hier

Der Brunnen in Akongo

Besuch in Akongo

Gestern bin ich im Auftrag der Elefantenfüße nach Akongo gefahren, das ist der Ort, an dem wir unseren zweiten Brunnen gebaut haben. 

Obwohl das Dorf nicht so weit wie Mebomezoa von Yaounde entfernt liegt, hat die Anfahrt doch um einiges länger gedauert. Der Grund dafür war der war der Zustand der Straße, auf der wir einen Großteil des Weges zurücklegen mussten. Circa 2,5 Stunden fuhren wir von einem Schlagloch ins nächste, bis wir schließlich den Ort erreichten. 

 

In der Radiosendung Deutschfreund2 wurde über die Elefantenfüße berichtet, mit Studio-Gast Joschka Merz. Leider ist die Datei zu groß für die homepage, ich schicke sie aber gerne per mail zu - wen es interessiert. 

Joschkas Besuch in Kamerun

Joschka ist für 3,5 Wochen in Kamerun, um die von den Elefantenfüßen gebauten Brunnen zu besichtigen. Den gesamten Bericht findet Ihr hier

Neuer Pressebericht

Hier der Link zum heutigen Artikel im General-Anzeiger

Joschka fliegt morgen nach Kamerun, und der deutsche Botschafter hat die Arbeit der Elefantenfüße gewürdigt - aber lest selbst:

 

Bonner Botschafter lobt "Elefantenfüße" in Kamerun

 

Bad Godesberg/Kamerun. Kleine Tropfen mit großer Wirkung: Die Hilfsarbeit des Vereins Elefantenfüße in Kamerun schreitet – auch dank der großzügigen Spenden von GA-Lesern – in großen Schritten weiter voran. Mittlerweile hat die Organisation drei Brunnen gebaut.

 

Von Richard Bongartz, 14.08.2017

 

Nun hat Hans-Dieter Stell, der deutsche Botschafter im Land, vor wenigen Tagen das Projekt in Mebomezoa besucht und war begeistert. Der neue Brunnen war in Folge einer Dürreperiode der einzige, der noch Wasser brachte.

Wie berichtet, hat der Friesdorfer Joschka Merz mit seinen Eltern – den Fraktionsgeschäftsführern der Bonner Grünen, Tom Schmidt und Petra Merz – die „Elefantenfüße“ auf die Beine gestellt. Nach seinem Abitur hatte er 2014 und 2015 mehrere Monate in dem westafrikanischen Land verbracht. Dort stellte er fest, dass die Kinder nicht zur Schule gingen. Stattdessen waren sie in Mebomezoa, einem Dorf 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Jaunde, für die Wasserversorgung der Familien zuständig. Sie mussten dafür weit laufen, das Wasser war nicht sauber und verursachte Krankheiten. Der erste Brunnen in Mebomezoa wurde noch 2015 eingeweiht.

Geschichte für die künftigen Generationen

Der Jurastudent fliegt an diesem Dienstag nach Kamerun und sieht dann auch seinen Gastvater Jacques Abel Onya wieder. Der berichtete im Vorfeld, dass der Besuch des Botschafters für alle im Dorf etwas Besonderes war. „Jeder hat an jenem Tag auf die Feldarbeit verzichtet, um Zeuge der Geschichte für die künftigen Generationen zu werden“, sagte Onya. „Heute haben uns die 'Elefantenfüße' die Tür zur Entwicklung unumkehrbar geöffnet, und unser Vorwärtsgang ist nicht mehr zu stoppen“, meinte Dorfoberhaupt Alexandre Ondoa Onana und war stolz und voller Zuversicht.

Neben den Brunnen lobt Merz‘ Hilfsorganisation auch einen Schulpreis aus, mit dem in diesem Jahr bereits fünf Schulen finanziert wurden. Mit dem offiziellen Besuch des deutschen Diplomaten in Mebomezoa kommt nun die Bundesregierung als weiterer Partner ins Spiel. „Ich nehme sehr positive Eindrücke aus Mebomezoa mit“, sagte Stell.

Wer den Verein „Elefantenfüße“ unterstützen will, erreicht ihn per E-Mail über info@elefantenfuesse.com oder unter Tel. 02 28/3 86 22 20.

 

Das Wasser fliesst!!!

BRUNNENBAU IN OBAK: DAS WASSER ÄNDERT DEN LAUF DES LEBENS

Am 30. Juli 2017 haben die Projektkoordinatoren das neue Brunnenprojekt besichtigt und sich Eindrücke zur Nützlichkeit des Wassers verschafft.

„Wasser ist Leben“. Das konnten die Projektkoordinatoren Régine AMBEDE und Jacques Abel ONYA auf der Haut spüren, als sie im Dorf eintrafen. Der Brunnen steht im Mittelpunkt fast aller Gespräche unter Menschen im Dorf. Frauen brauchen nicht mehr lange Strecken querfeldein durch den Wald, um das unsaubere Trinkwasser aus einer Pfütze zu holen. Kinder unter 10 Jahren brauchen nicht mehr gegen 5.30 Uhr mit einem Eimer auf dem Kopf aufzustehen. Sie haben von nun an mehr Zeit zum Spielen und Lernen. Auch der Brunnenplatz selbst ist zum neuen Treffpunkt der Dorfgemeinschaft geworden. Die Dorfbewohner laufen um die Wasserstelle herum zusammen, sprechen über Wichtiges und Unwichtiges und lachen. So verbindet der Brunnen die Menschen in Obak.

Mit dem Brunnen gehört die Angst vor wasserbedingten Erkrankungen der Vergangenheit an und man kann optimistisch an die Zukunft schauen. „Alles ist hier anders geworden. Das Leben ist schöner geworden. Wasser macht die Menschen gesund und glücklich. Ich würde sagen, Wasser rettet viele Leben.“, bestätigt der 72-jährige Dorfpatriarch Jean NGOMO KOUNA, der nur schwer seine Begeisterung zurückhalten kann.

Schlungen spielen mit

In Obak ist das Hygienekomitee tagtäglich am Werk. Es ist eine Gruppe von Frauen und Männern, die sich ehrenamtlich um die Sensibilisierung der Nutznieβer und die Unterhaltung des Brunnens kümmern. Jeden Morgen wird der Brunnen um 6 Uhr aufgemacht und um 8 Uhr zugemacht. Am Nachmittag ist er um 15.30 Uhr wieder auf und um 17.30 zu. „Wir sollen uns an die strikten Beschlüsse halten, die wir selbst bei der allerersten Schulung gefaβt haben. Es ist unsere eigene Hausordnung. Ohne Disziplin ist kein nachhaltiger Brunnen möglich. So haben wir im Laufe der Schulungen gelernt“, betont die Schatzmeisterin Xaverie BOUARA. Als Schatzmeisterin soll sie ebenfalls sicherstellen, dass jede Familie einen kleinen Beitrag im Gegenwert von ca. 18 EURO jährlich für  die Unterhaltung und eine eventuelle Reparatur des Brunnens entrichtet. Der Brunnen in Obak ist der dritte Brunnen der ELEFANTENFÜβE e.V. in Kamerun und die Projektkoordinatoren freuen sich sehr darüber, dass ihre Arbeit immer mehr Früchte bringt.

                                                       Beitrag von Jacques Abel ONYA

 

Das grundwasser ist erreicht!

Unten in der Tiefe das Wasser - schon sehr bald ist der Brunnen fertig. In der Bildergalerie sind die Materialien für die Fertigstellung zu sehen, alles wird von Hand gebaut. Durch die Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender werden in diesem Jahr gleich zwei Brunnen fertig - es ist großartig!

 Hier der Bericht von Jaques Abel Onya

Der Brunnen in Obak - es geht voran

Die Arbeiten wurden begonnen, nach ein paar Tagen war der Brunnen, der in Handarbeit ausgeschachtet wird, bereits 12 m tief.

Hier geht es zum Bericht von unserem Ansprechpartner in Kamerun, Jaques Onya Abel

Ein Fest für die Bildung - der Schulpreis 2017

SCHULPREIS 2017 IN NNOM NAM: DIE INITIATIVE IST NICHT MEHR ZU STOPPEN

Bei der dritten Ausgabe des Schulpreises am 16. Juni 2017 im kamerunischen Dorf Nnom Nam wurde die Entwicklungsinitiative des deutschen Vereins ELEFANTENFÜβE e.V. zum Jahreskommunalfest feierlich ausgerufen. Weiter

 

 

Großeinkauf für den Schulpreis 2017

Bericht im General-Anzeiger über die Fertigstellung des Brunnens

Godesberger baut Brunnen in Kamerun

Auch GA-Leser beteiligen sich am Projekt der "Elefantenfüße".

Initiator Joschka Merz fährt wieder nach Afrika

Von Silke Elbern

Bad Godesberg. Der lange Weg zum dreckigen Tümpel gehört für die Kinder von Akongo seit Kurzem der Vergangenheit an. Denn auch dank großzügiger Spenden von GA-Lesern konnte der Bad Godesberger Verein ElefantenfUße nun einen weiteren Brunnen in Kamerun einweihen.

Wie berichtet, hatte der Friesdorfer Joschka Merz nach seinem Abitur 2014 und 2015 mehrere Monate in dem afrikanischen Land verbracht. Was ihn damals sehr störte: Statt in die Schule zu gehen, waren die Kinder in Mebomezoa, einem Dorf 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Jaunde, für die Wasserversorgung der Familien zuständig. "Dafür mussten sie weite Strecken zurücklegen", sagte Merz, der mittlerweile Jura studiert. Weiteres Problem: Das Wasser war verschmutzt, Kinder und Erwachsene deshalb oft krank. Als Merz seinen Eltern,den Fraktionsgeschäftsführern der Bonner Grünen Tom Schmidt und Petra Merz, von seinen Erfahrungen berichtete, hatten diese noch während seines Freiwilligen Sozialen Jahrs den Verein Elefantenfüße gegründet.

Der erste Brunnen in Mebomezoa wurde noch 2015 eingeweiht. Nach einem Bericht des General-Anzeigers über das Engagement des Vereins im Februar diesen Jahres hatten viele Leser das Hauptanliegen unterstützt, damit weitere Brunnen gebaut werden können- und so Bildungermöglicht wird.

"Dank der Spenden konnten wir mit den Bauarbeiten in Akongo viel früher als geplant beginnenund entsprechend schneller fertig werden", sagte Merz. Anfang April waren die Dorfbewohner,die zustimmen mussten, informiert worden, bis Ende April lief der Brunnen bau. "Jeder Einwohner hat über diese Quelle nun Zugang zu sauberem Trinkwasser", erzählte Merz,der wohl im August nach Kamerun aufbrechen wird, um die Projekte anzuschauen und seinen Gastvater von einst Jacques Onya zu besuchen. "Er ist unser ehrenamtlich arbeitender Kontaktmannvor Ort und hat die 7068 Euro für den Brunnen verwaltet", so der Student, der mittlerweile in Kessenich wohnt.

Onya hat auch vor Ort Unterstützer für die Vereinsarbeit gefunden: zum Beispiel die Schweizer Botschaft in Kamerun. "Dadurch ist es möglich geworden, den Schulpreis auf die umliegenden

Dörfer auszuweiten", so Merz. Einmal pro Jahr gibt es für die Kinder ein großes Fest-als Belohnung werden die dringendsten Schulmaterialien, wie Schultaschen, Bücher, Hefte

oder Stifte verteilt.

Wer den Verein Elefantenfüße unterstützen will, erreicht ihn über info@elefantenfuesse.com

oder unter 0228/3 86 22 20

Der Brunnen in Akongo ist fertig, das Wasser fließt

Der Brunnen ist fertig, das Wasser fließt. Dass dieses Projekt so schnell umgesetzt werden konnte, ist der Familie Pinsdorf aus Bonn zu verdanken. Anlässlich der Beerdigung des Vaters, Matthias Pinsdorf, Stadtältester in Bonn und Träger des Bundesverdienstkreuzes wurde um Spenden für die Elefantenfüße gebeten - statt Blumen und Kränze. So kam die Hälfte des benötigten Geldes zusammen. Wir werden an diesem Brunnen ein Gedenkschild für Herrn Matthias Pinsdorf anbringen lassen.

Der Brunnenbau hat begonnen!

WASSERPROJEKT IN AKONGO: DIE BAUSTELLE LÄUFT AUF HOCHTUREN

Am 13. April 2017 hat der Ansprechpartner der ELEFANTENFÜβE Kamerun seinen ersten Kontrollauftrag erfüllt. Jacques Abel Onya hat sehr positive Eindrücke aus Akongo mitgenommen.

Da liegt ein Sandhaufen. Dort sind Düsen zu sehen. Es wird links gehammert. Es wird rechts gebohrt. So sieht die Stimmung aus, die seit einigen Tagen auf der Baustelle in Akongo III herrscht. Von 6 Uhr morgen bis 6 Uhr abend sind Techniker pausenlos am Werk. „Wir stehen sehr früh auf und arbeiten erst an Düsen. Wegen des sehr schlechten Zustands der Dorfstraβe stellen wir selbst Düsen her. Dann fangen wir gegen 8 Uhr mit den Grabarbeiten an. Sehen Sie selbst, das Brunnenloch ist schon 8 Meter tief! In ungefähr zwei Tagen erreichen wir sicherlich das Grundwasser. So können die Einwohner in Akongo sauberes Trinkwasser bis Ende April genieβen.“, versichert der Technikerleiter Jean Serge NGUELE, der nur schwer seine Begeisterung zurückhalten kann.

Auch die Nutznieβer teilen die gleiche Hoffnung. Für sie laufen die Arbeiten schneller als gedacht. „Anfangs waren wir alle sehr skeptisch. Wir haben nicht damit gerechnet, dass die Techniker es so erfolgereich schaffen können. Jetzt wird der Traum allmählich Realität. Bald wird der Weg zur traditionellen Quelle nur eine traurige Erinnerung!“, verlautete Blérot ATANGANA, der sich besonders darüber freut, dass der Brunnen ganz hinter seinem Haus gebaut wird.

Der Brunnenbau in Akongo stellt das zweite Wasserprojekt dar, das der deutsche Verein ELEFANTENFÜβE e.V. in Kamerun mit Hilfe der deutschen Spender umsetzt. Das Mindeste, was man sagen kann, ist dass der „Brunnen der Deutschen“, so wird der noch im Bau befindliche Brunnen gennant, grosse Erwartungen in Akongo nach sich zieht.

                                                                            Beitrag von Jacques Abel ONYA

 

Brunnen Für Akongo, der Anfang

Dank der vielen Spenden konnte Anfang April mit dem Projekt "Brunnenbau in Akongo" begonnen werden. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich für die vielen Beiträge zum Brunnen in Akongo. Ohne Sie gäbe es dieses neue Projekt nicht.

Und ein großes Dankeschon an unseren Vertauensmannes vor Ort, Jaques Onya Abel, der alles organisiert - ehrenamtlich!  Dafür ganz herzlichen Dank, Herr Onya!

Zunächst erfolgt eine Schulung der Einwohner und Einwohnerinnen. Jaques Onya Abel hat einen sehr beeindruckenden und lesenswerten Bericht über die Situation vor Ort geschrieben. Die Fotos zeigen, wie bisher der Alltag in Agkongo aussieht.

Brunnenreinigung in Mebomezoa

BRUNNEN IN MEBOMEZOA: SO SIEHT EIN SAUBERKEITSTAG AUS

Am 18. Februar 2017 war das Hygienekomitee am Werk am Brunnenplatz.

Es war 16 Uhr, als MESSIE MBANI Raphaël (12) und sein Hygieneteam den Brunnen eroberten. Bewaffnet mit Eimern, Bürsten und Besen, haben sie die Wasserstelle begeistert gefegt und geputzt. MESSIE MBANI ist Mitglied des Hygienekomitees und ist verantwortlich für die Reinhaltung. „Jeden Samstag um 16 Uhr machen wir den Brunnenplatz sauber. So haben wir selbst entschieden. Wir helfen unseren Eltern bei der Unterhaltung des Brunnens. Auf diese Weise können wir auch wasserbedingte Krankheiten wie Cholera und Typhus vermeiden.“, verlautet er voller Stolz.

Der Brunnen in Mebomezoa ist das allererste Vorhaben der ELEFANTENFÜβE e.V. in Kamerun. Das Wasserprojekt wurde im April 2015 erfolgreich umgesetzt und der Brunnen funktioniert bis heute einwandfrei.

„Die Hand, die etwas bekommt, fragt weiter danach.“, sagt man oft in Afrika. Auch der kleine MESSIE MBANI kennt gut dieses Sprichtwort. Deshalb sendet er die folgende Botschaft an die Deutschen: „Wir haben schon sauberes Trinkwasser und wir sind den deutschen Spendern sehr dankbar dafür. Aber es fehlt uns noch Strom und eine gute Straβe.“ Die ELEFANTENFÜβE e.V. stehen also vor groβen Herausforderungen in Kamerun im Allgemeinen und in Mebomezoa insbesondere.

                                                                            Beitrag von Jacques Abel ONYA

 

Bericht im Generalanzeiger

Heute war ein sehr schöner Bericht im Bonner Generalanzeiger

„Elefantenfüße“ sorgen für sauberes Wasser

BAD GODESBERG. Der Bad Godesberger Joschka Merz hat vor drei Jahren sein Abi am Konrad-Adenauer-Gymnasium gemacht. Direkt danach gründete er einen Verein, der in kleinen Dörfern Kameruns Brunnen baut. Zum Artikel

Broschüre zur Pflege von Brunnen

Agnes Djuiss und Jaques Onya Abel mit dem Schulungsmaterial zur Pflege von Brunnen. 

Den Bericht von Jaques Onya Abel finden Sie hier.

DANKE!

Der Rotary-Club Konstanz Mainau e.V. hat 1.000 Euro für den Brunnen in Akongo gespendet. Wir sagen: herzlichen Dank, das macht uns Mut!

Das Ziel kommt nahe!

Es sind bereits 6.000 Euro für den Brunnen eingegangen. Für Brunnen und Schulpreis fehlen noch 1.900 Euro. Wir schaffen das, mit Eurer Hilfe!

Erstes Treffen in Akongo zum Projekt Brunnenbau

Hier die Tagesordnung für die erste Sitzung zum Brunnenbau, erstellt von Jaques Abel Onya, der das Projekt in Kamerun für die Elefantenfüße leitet: 

Brunnenbau in Akongo
Projekt Akongo 2017 Tagesord. Treffen 1.[...]
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Erste Spenden eingegangen

Das Hausdorff Research Institute for Mathematics der Universität Bonn hat auf der Weihnachtsfeier für unsere Projekte in Kamerun gesammelt. Dort arbeitet Joschka Merz, dessen Aufenthalt in Kamerun in 2015 Anlass für uns war, Brunnen und Schulprojekte zu fördern, als studentische Aushilfskraft.

Es kamen 137,51 Euro zusammen. Wir bedanken uns ganz herzlich für die tolle Aktion!

Unsere Projekte in 2017

Liebe Freune der Elefantenfüße, wir haben Großes vor in 2017, wir wollen einen Brunnen in Ako bauen und den Schulpreis auf weitere Dörfer ausdehnen.

Die Erfolge des Schulpreises und des Brunnenbaus in Membeozoa trage Früchte, dank des sauberen Wasser werden die Menschen weniger krank und die Kinder und Jugendlichen nehmen regelmäßig am Schulunterricht teil.

Das hat uns motiviert, in einem weiteren, sehr abgelegenen und armen Dorf einen weiteren Brunnen zu bauen. Auch dort beziehen die Menschen ihr Trinkwasser aus sehr abgelegenen und schlammigen Pfützen, was viele Krankheiten zur Folge hat.

Dafür sind wir auf Eure Spenden angewiesen. Alle Eure Spenden werden zu 100% in die Projekte fließen. Die Projektbeschreibung findet Ihr hier.

Der Schulpreis 2016

Am 3. Juni 2016 wurde in Membeozoa der 2. Schulpreis verliehen, im 2. Jahr des Brunnens, der die Menschen dort mit sauberem Trinkwasser versorgt. Dieses Mal waren zwei Schulen beteiligt, die Schweizer Botschaft hat sich ebenfalls am Schulpreis beteiligt, dafür herzlichen Dank an die Schwyzer in Kamerun. Die Elefantenfüße danken allen, die mit ihren Spenden dazu beigetragen haben!

Jaques Onya Abel hat einen ausführlichen Bericht dazu erstellt

Das Leben mit dem Brunnen

Im April 2015 war der durch Elefantenfüße e.V. gefӧrderte Brunnen im kamerunischen Dorf Mebomezoa fertig. Was ist fünf Monate später im Alltag der Kinder und ihrer Familie anders geworden? Drei Kinder erzählen.

Fulbert Mbarga (15): Die Eltern sind sehr stolz auf den Brunnen. Früher gab es keinen Brunnen und wir mussten 5 Kilometer zurücklegen, um das Wasser zu holen. Das Wasser der Quelle war sehr schmutzig und wir litten an verschiedenen Krankheiten wie Cholera und Typhus.

Noch etwas. In der Trockenzeit sind alle anderen Brunnen des Dorfes zunehmend geschwunden, bis sie schließlich dann nicht mehr vorhanden waren.  Nur der Brunnen der „Deutschen“ hat der harten Trockenheit einen Widerstand geleistet. Der Brunnen der „Deutschen“ war also die einzige Wasserbeschaffungsmӧglichkeit des ganzen Dorfes. Sehen Sie, der Brunnen der „Deutschen“ hat uns gerettet! Wir danken auch den Technikern für die gute Arbeit!

Ich wünsche mir, dass wir einen weiteren Brunnen haben, damit die Nachbardörfer auch sauberes Trinkwasser genieβen können.

Patricia Onana Atsea (13): Das Leben hat sich seit dem Bau des Brunnens viel geändert. Wir tranken vorher das Wasser aus dem Sumpf und es gab viele Krankheiten wie Malaria, Gelbfieber und Durchfall. Das Wasser des Brunnens ist sauberer als das des Sumpfs und ruft keine wasserbedingten Krankheiten hervor.

Meine Botschaft an Elefantenfüße: Wir würden uns sehr über einen zweiten Brunnen freuen. Denn unsere Nachbarn, die 5 Kilometer von dem Brunnen entfernt leben, haben noch nicht Zugang zu sauberem Trinkwasser und sind neidisch auf uns.

Jean Calvin Mvogo Etoundi (12): Vor dem Brunnenbau war meine Groβmutter immer wieder krank wegen der sehr schlechten Wasserqualität. Jetzt hat sie kein Problem mehr. Ich bin sehr stolz darauf.

Dank des Brunnens haben wir Zeit zum Spielen und Lernen. Früher standen wir gegen 5.30 Uhr auf und gingen zur Wasserquelle. Wir konnten nicht genug schlafen. Wenn wir von der Schule zurückkamen, mussten wir ohne Pause wieder zur Quelle. Am Abend waren wir todmüde und konnten weder unsere Hausaufgaben machen noch unsere Lektionen lernen. Seitdem der Brunnen gebaut wurde, ist alles anders geworden.

                                                                                                               Beitrag von Jacques Abel Onya

 

Geschenke für die Kinder im Waisenhaus

Joschka konnte sich vor seiner krankheitsbedingten plötzlichen Abreise aus Jaunde nicht mehr von "seinen" Waisenhauskindern verabschieden. Deshalb haben wir ein Paket mit Spiel- und Lernmaterial gepackt und als Gruß von ihm nach Kamerun geschickt. Pakete brauchen lange - aber Mitte Juli kam es dann an - hier der Bericht seines ehemaligen Gastvaters, der das Paket mit seiner Frau zum Waisenhaus brachte:

 

KAMERUN: DIE ELEFANTENFÜSSE BESUCHEN DIE WAISENKINDER IN JAUNDE

Am 18. Juli 2015 haben sich die Kinder des Waisenhauses „FONDATION FACT“ in Jaunde sehr über ihre Spielsachen gefreut, die der deutsche Verein ihnen geschenkt hat.

Wer am 18. Juli am Abend im Waisenhaus „FONDATION FACT“  in Jaunde vorbeikam, konnte nur Freudeschreie hӧren. Sie spielten alle mit Spielsachen in der Hand: Stofftiere, Bälle, Autos, Kartenspiele oder Puzzles, alles war zu sehen. Die Spielzeuge kamen direkt aus Deutschland. Der deutsche Verein „ELEFANTENFÜSSE“ hat an die benachteiligten kamerunischen Kinder gedacht. Der Ansprechpartner des Vereins in Kamerun, Jacques Abel Onya, hat zusammen mit seiner Lebenspartnerin Régine Spielsachen an die Kinder gebracht. Auf diese Weise kӧnnen die „ELEFANTENFÜSSE“ ihren Beitrag zur Entfaltung der Kinder in der Ferienzeit leisten. „Ich habe eine Puppe bekommen. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spielzeug. Ich kann mit meiner Puppe immer spielen, sie waschen und ihr zu esssen geben“, sagte die kleine Pélagie Ngo Bea (10), die nur schwer ihre Begeisterung zurückhalten konnte.

 Auf diese Weise kӧnnen die „ELEFANTENFÜSSE“ ihren Beitrag zur Entfaltung der Kinder in der Ferienzeit leisten. „Ich habe eine Puppe bekommen. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spielzeug. Ich kann mit meiner Puppe immer spielen, sie waschen und ihr zu esssen geben“, sagte die kleine Pélagie Ngo Bea (10), die nur schwer ihre Begeisterung zurückhalten konnte.

Die Vertreterin des Leiters der „FONDATION FACT“, Bibiane Etaba, hat der deutschen Nicht-Regierungsorganisation für die ständige Solidaritätsbereitschaft herzlich gedankt. Für sie geht es um eine Geste, die den Kindern Lebensfreude bringt. „Die Geste zeigt, dass die Gesellschaft im Allgemeinen und der deutsche Verein insbesondere an alle Kinder denkt“, unterstrich sie. Den Kontakt zwischen dem Waisenhaus und den „ELEFANTENFÜSSEN“ hat der junge Deutsche Joschka MERZ im Zuge seines sozialen Jahres in Kamerun hergestellt. Ungefähr 50 Kinder leben in der Stiftung, die sich tagtäglich um ihre Ernährung und Erziehung kümmert.

Bericht von Jaques Abel Onya

Die Verleihung des Schulpreises

Dank der Spenden an die Elefantenfüße konnte an Fronleichnam das zweite Projekt in Mebomezoa verwirklicht werden, die Wiedereinführung des Schulpreises. Jaques Onya Abel hat mit seiner Frau Regine die Preise besorgt, Schultaschen, Stifte, Hefte und Bücher. 

Sein Bericht über die Preisverleihung unter den Fotos. Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön! Der Bericht von Jaques Onya Abel befindet sich unter den Fotos.

 

KAMERUN: DAS DORF MEBOMEZOA FEIERT DAS WASSER UND DIE EXZELLENZ

Mit sauberem Trinkwasser und Schulutensilien für die Kinder geht Mebomezoa seinen Entwicklungsweg weiter. Deshalb wurden die Brunneneinweihung und der Schulpreis vom 4. Juni 2015 auf beeindruckende Art und Weise gefeiert.

Alle waren von früh bis spät im Einsatz: Schulkinder, junge und alte Menschen sowie die Dorfbehӧrden. Darunter waren der Dorfpfarrer Patrick Essomba, die Kommunalberaterin Salomé Onana und der Vertreter des Dorfoberhaupts Bernard Messi zu sehen. Schon um acht Uhr hatten die Schulkinder den Brunnenplatz in der Dorfmitte erobert, um Augenzeugen der Geschichte zu werden.

In Mebomezoa fängt alles mit Gott an und alles endet auch mit Gott. Deshalb wurde ein Gebet vor der offiziellen Einweihung verrichtet. Bei der Gelegenheit hat der Pfarrer in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des VEREINS DEUTSCHER FREUNDE VON MEBOMEZOA (ASSAAM) darauf hingewiesen, dass die ELEFANTENFÜβE das Wort Gottes durch ihr Wasserprojekt erfüllen. Denn »ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben«, steht es in Mathäus 25,35. Er hat ebenfalls diese Gelegenheit wahrgenommen, um die deutschen Partner darum zu bitten, Mebomezoa weiter zu unterstützen.  Der Brunnen wurde dann gesegnet und man konnte das Wasser feierlich genieβen.

Die Besten werden belohnt

Die ӧffentliche Grundschule von Mebomezoa war der zweite Treffpunkt des Tages. Es ging um einen historischen und denkwürdigen Tag, denn die Schule konnte endlich eine Preisverleihung über dreiβig Jahre später wieder erleben. Der Schulhof war voll mit Leuten. Schulkinder, Lehrkräfte, Eltern, alle dynamischen Kräfte des Dorfes sowie Verantwortliche der Nachbarschulen waren dabei. In seinem Willkommenswort hat der Schulleiter Joseph Essomba Ateba den ELEFANTENFÜβEN für die Solidaritätsbereitschaft herzlich gedankt und die Lerner daran appeliert, weiter hart zu arbeiten, um ihre Zukunft erfolgreich vorzubereiten.

Dann haben die Schulkinder ihre groβe Freude durch verschiedene kulturelle Aktivitäten zum Ausdruck gebracht. Gedichte, Tanzen und Singen standen auf dem Programm. Später wurden Preise an die Besten verliehen. Von Schultaschen über Schulbücher bis hin zu Heften, Stiften, Farbenstiften oder Linealen, war alles zu sehen. Mit der Brunneneinweihung und dem Schulpreis vom 4. Juni 2015 bricht eine neue Zeit in Mebomezoa an, die Zeit der Lebensfreude und der greifbaren Hoffnung.

                                                                                    Beitrag von Jacques Abel Onya

Die Elfantenfuesse

In einer Dorfversammlung wurde erklärt, dass alle im Dorf sich beteiligen müssen, um einen Trinkwasserbrunnen gebaut zu bekommen. Die neun Großfamilien im Dorf müssen umgerechnet jährlich pro Familie sechs Euro zur Unterhaltung des Brunnens beitragen. Außerdem müssen sie an Schulungen teilnehmen, um Bedienung und Unterhaltung des Brunnens zu gewährleisten. 

Dies wurde vom Dorfvorstand mit großem Beifall angenommen. Jetzt fehlt nur noch das Geld.Inzwischen hat auch die 2. Schulung erfolgreich stattgefunden.

Um den Menschen im Dorf zu helfen, haben wir einen gemeinnützigen Verein gegründet: Elefantenfüße, um Spenden für diesen Brunnen zu sammeln.

Er kostet ca. 6.000 Euro, bis 7.000 Euro und alles gesammelte Geld geht komplett und direkt in das Projekt. Aber das Projekt funktioniert nur mit der Hilfe der Menschen im Dorf.

Kostenberechnung Brunnen

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© Petra Merz