Wasser ist Leben
Wasser ist Leben

Geschenke für die Waisenhauskinder

Liebe Freundinnen und Freunde der Elefantenfüße,

wir hatten Sommerpause, und Joschka ist inzwischen in Neuseeland angekommen, wo er für ein halbes Jahr als Aupair in „Maries“ Neuseelandfamilie arbeiten wird. Aber die Elefantenfüße machen weiter, unser Ansprechpartner ist Joschkas Gastvater Jaques Abel Onya in Jaunde.
Vor den Ferien haben wir ein großes Paket Spielzeug, Schulmaterialien und Lernspiele, die noch aus der Spielzeugsammelaktion stammten, nach Kamerun geschickt, und zwar zu dem Waisenhaus, in dem Joschka gearbeitet hat. Da sich Joschka durch seine Krankheit nicht von den Kindern verabschieden konnte, wollten wir Ihnen auf diesem Weg einen Gruß zukommen lassen. Die Freude war groß, wie Ihr dem Bericht von Herrn Onya unter den Fotos entnehmen könnt. 

KAMERUN: DIE ELEFANTENFÜSSE BESUCHEN DIE WAISENKINDER IN JAUNDE

Am 18. Juli 2015 haben sich die Kinder des Waisenhauses „FONDATION FACT“ in Jaunde sehr über ihre Spielsachen gefreut, die der deutsche Verein ihnen geschenkt hat.

Wer am 18. Juli am Abend im Waisenhaus „FONDATION FACT“  in Jaunde vorbeikam, konnte nur Freudeschreie hӧren. Sie spielten alle mit Spielsachen in der Hand: Stofftiere, Bälle, Autos, Kartenspiele oder Puzzles, alles war zu sehen. Die Spielzeuge kamen alle direkt aus Deutschland. Der deutsche Verein „ELEFANTENFÜSSE“ hat an die benachteiligten kamerunischen Kinder gedacht. Der Ansprechpartner des Vereins in Kamerun, Jacques Abel Onya, hat zusammen mit seiner Lebenspartnerin Régine Spielsachen an die Kinder gebracht. Auf diese Weise kӧnnen die „ELEFANTENFÜSSE“ ihren Beitrag zur Entfaltung der Kinder in der Ferienzeit leisten. „Ich habe eine Puppe bekommen. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spielzeug. Ich kann mit meiner Puppe immer spielen, sie waschen und ihr zu esssen geben“, sagte die kleine Pélagie Ngo Bea (10), die nur schwer ihre Begeisterung zurückhalten konnte.

Die Vertreterin des Leiters der „FONDATION FACT“, Bibiane Etaba, hat der deutschen Nicht-Regierungsorganisation für die ständige Solidaritätsbereitschaft herzlich gedankt. Für sie geht es um eine Geste, die den Kindern Lebensfreude bringt. „Die Geste zeigt, dass die Gesellschaft im Allgemeinen und der deutsche Verein insbesondere an alle Kinder denkt“, unterstrich sie. Den Kontakt zwischen dem Waisenhaus und den „ELEFANTENFÜSSEN“ hat der junge Deutsche Joschka MERZ im Zuge seines sozialen Jahres in Kamerun hergestellt. Ungefähr 50 Kinder leben in der Stiftung, die sich tagtäglich um ihre Ernährung und Erziehung kümmert.

Bericht von Jaques Abel Onya

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© Petra Merz