Wasser ist Leben
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Schulpreis 2019

SCHULPREIS 2019 IN MEBOMEZOA:  DIE VERANSTALTUNG ERHÄLT AUFTRIEB

 

Am 15. Juni 2019 hat die Öffentliche Grundschule Mebomezoa die fünfte Ausgabe des Schulpreises in der Gegend erfolgreich beherbergt.

Letztes Jahr war die Öffentliche Grundschule Nnom Nnam der Treffpunkt der Dorfgemeinschaft der Gegend. Diesmal war die Öffentliche Grundschule Mebomezoa dran. Seit einigen Jahren wird der Schulpreis turnusgemäß im aus fünf Dörfern bestehenden Gebiet veranstaltet.

Der große Schulhof war voll mit Menschen aus Nnom Nnam, Kamba, Ting Melen, Ossoesam und Mebomezoa selbst. Darunter hunderte von Schulkindern, Lehrende, Eltern, Dorfoberhäupter, religiöse und administrative Behörden sowie alle dynamischen Kräfte der Gegend. Besonders bemerkenswert war die Anwesenheit von Lucas Etana, dem Vorstandsvorsitzenden des Vereins der Freunde der Schweiz und Deutschlands von Mebomezoa (ASSASAM). In seiner Ansprache hat er nämlich die Initiative der Elefantenfüße als lobenswert für Mebomezoa und die Nachbardörfer bezeichnet. „Schulpreise jedes Jahr, das sind seltene Gelegenheiten hierzulande. Wir haben Glück. Wir sind vom Gott gesegnet. Dank der Elefantenfüße haben wir sauberes Trinkwasser. Dank der Elefantenfüße bekommen unsere Kinder alljährlich Schulpreis. Wir können ohne Zweifel zuversichtlich an die Zukunft schauen“, so der Präsident des ASSASAM.

Eine starke Aussage

Das Dorf Mebomezoa bedeutet auf Deutsch „Elefantenfüße“.Der Name des Bonner Vereins stammt also aus dem kamerunischen Dorf. Dort haben die Elefantenfüße ihr allererstes Wasserprojekt 2015 umgesetzt. Dort hat ebenfalls der allererste Schulpreis im gleichen Jahr stattgefunden. Das Dorf und der deutsche Verein haben sozusagen sehr enge historische Zusammenhänge. Kein Wunder, dass der Einsatz der Elefantenfüße in Mebomezoa stark verankert ist. Im Zeitpunkt des Schulpreises 2019 liefen die Bauarbeiten des sechsten Brunnens der Elefantenfüße in Ngon Osu auf Hochtouren. Die Ortschaft liegt bei Mebomezoa und die Ankündigung der Vertreterin der Elefantenfüße kam gerade recht. „Heute feiern wir sehr gute schulische Leistungen unserer Kinder. Am 6. Juli 2019 feiern wir das Wasser in Ngon Osu. Die Brunneneinweihung in Ngon Osu ist ein historisches Ereignis für diese Ortschaft. Das ist ein spürbarer Beweis dafür, dass die Elefantenfüße an alle in Kamerun denken, gerade an die „Vergessenen“ wie die Einwohner von Ngon Osu.“, teilte Régine Onya mit.Die starke Aussage kam sehr gut bei der Dorfgemeinschaft an und alle vibrieren jetzt im Rhythmus der Vorbereitung der Brunneneinweihung in Ngon Osu.                  

                                             Beitrag von Régine ONYA

SCHULPREIS 2019 IN NKOL-ONDOM:  DIE TRADITION WURDE WIEDER RESPEKTIERT

 

Die zweite Ausgabe des Schulpreises hat am 13. Juni 2019 in einer festlichen Stimmung in Nkol-Ondom stattgefunden.   

Der Schulpreis 2018 war fast eine Überraschung für die Dorfgemeinschaft von Nkol-Ondom. Niemand hatte damals nicht gerechnet, dass das Versprechen der Elefantenfüße gerechnet werden konnte. Diesmal waren die Dinge anders. Die Veranstaltung wurde seitens von Schulkindern, Lehrkräften und Eltern das ganze Schuljahr hindurch vorbereitet. Was die Schulkinder besonders betrifft, verfolgten sie ein spezifisches Ziel in ihrer Vorbereitung: Jeder wollte der beste am Ende des Schuljahres sein. „Als Schulleiter der Öffentlichen Grundschule von Nkol-Ondom habe ich mit großer Freude festgestellt, dass der Schulpreis nicht einfach ein Anlass zum Feiern, zum Essen, zum Trinken und zum Tanzen ist. Der Schulpreis hat eine große pädagogische Auswirkung nach sich gezogen. Diese positive pädagogische Auswirkung heißt Konkurrenz unter unseren Schulkindern. Sie heißt Motivation. Sie heißt in einem Wort Verbesserung von Lernleistungen. Das ist das Beste am Schulpreis. Wir freuen uns sehr darüber und danken besonders den Elefantenfüße dafür, dass der Schulpreis schon eine Tradition in Nkol-Ondom ist.“, erklärte Sylvain Mgba Mani in seiner Ansprache.    

Ein warmer und freundlicher Empfang

Die Elefantenfüße e.V. wurden beim Schulpreis durch Régine Onya vertreten. Sie wurde herzlich von der Prominenz des Dorfes empfangen. Der Dorfchef hat ihr besonders dazu gratuliert, dass sie das Werk ihres Ehemannes Jacques Abel Onya, der sich momentan in Deutschland aus Forschungsgründen aufhält, erfolgreich fortsetzt. So hat Régine Onya die Gelegenheit ergriffen, um die Dorfgemeinschaft nochmals aufmerksam auf das Ziel der Bonner humanitären Organisation zu machen. „Das Ziel der Elefantenfüße ist es, zur Verbesserung der Lebensqualität der kamerunischen Bevölkerung beizutragen. Deshalb bin ich heute in Nkol-Ondom. Deshalb bin ich in zwei Tagen für eine ähnliche Veranstaltung in Mebomezoa. Deshalb bin ich in vier Tagen in Ngon Osu, um mich Eindrücke über den Stand des dort laufenden Wasserprojektes zu verschaffen.“, verlautete sie in ihrer Ansprache. Das Fest war schön für alle und die Dorfgemeinschaft von Nkol-Ondom hat jetzt die dritte Ausgabe des Schulpreises im Blick.

                                                Beitrag von Régine ONYA

 

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© Petra Merz