Wasser ist Leben
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SCHULPREIS 2018 IN NNOM NNAM: DIE VERANSTALTUNG GEWINNT IMMER MEHR AN BEDEUTUNG

Am 15. Juni 2018 hat die vierte Ausgabe der Preisverleihung in Nnom Nnam bei Mebomezoa in Anwesenheit von weiteren Unterstützern stattgefunden.
Der Tag der Exzellenz ist nicht mehr im Ort wegzudenken. Ein Schuljahr ohne Schulpreis ist heute in der Gegend undenkbar. Die Preisverleihung wird seit drei Jahren dort gefeiert und ist schon eine Tradition.  Eine Schule in 2015, zwei Schulen in 2016, vier Schulen in 2017 und fünf Schulen in 2018, das ist ohne Zweifel ein unvergleichbarer Rekord für die Elefantenfüße e.V. Die Grundschule Nnom Nnam war der Treffpunkt der Veranstaltung. Schulkinder, Eltern, junge und alte Leute sowie dynamische Kräfte sind aus allen Winkeln der Ortschaft gekommen, um die Exzellenz zu feiern. Die fünf Dörfer wurden durch ihre Dorfoberhäupter vertreten. Auch Sicherheitskräfte waren zum allerersten Mal beim Schulpreis dabei.
Neue Unterstützer kommen ins Spiel
 Der Schulpreis im Ort ist nicht mehr die Sache der Elefantenfüße e.V. allein. Es ist jetzt die Sache von allen. Es ist die Sache der ganzen Dorfgemeinschaft und jeder will auf seine Art und Weise mitmachen. So wurde die Veranstaltung dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem VEREIN DER FREUNDE DER SCHWEIZ UND DEUTSCHLANDS VON MEBOMEZOA (ASSASAM) organisiert. Es ist ein lokaler Verein, der unter anderem darauf setzt, die Freundschaft mit der Schweiz und Deutschland zu pflegen sowie die Entwicklung vor Ort zu fördern. »Die Elefantenfüße e.V. haben ihren allerersten Brunnen in Kamerun in Mebomezoa, unserem Geburtsdorf, gebaut. Kein Wunder, dass der Bonner Verein den Dorfnamen trägt. Wir haben also eine gemeinsame Geschichte. Deshalb haben wir ASSASAM  ins Leben gerufen, um dem deutschen Entwicklungspartner bei seiner Entwicklungsarbeit vor Ort zu helfen«, sagte der Vorstandsvorsitzende Lucas ETANA bei seiner Anrede. Dieses Jahr begrenzte sich der Schulpreis nicht auf die Schulkinder allein. Auch Lehrer wurden von den Dorfbewohnern selbst prämiert. So gewinnt der Schulpreis immer mehr an Bedeutung im Gebiet und das Fest wird immer mehr schön für alle.                                                              
                                                                                          Beitrag von Jacques Abel ONYA

SCHULPREIS 2018 IN NKOL-ONDONM: SO VERBREITEN DIE ELEFANTENFÜßE IHRE SOLIDARITÄTSWELLE IN KAMERUN

Am 8. Juni 2018 organisierten die Elefantenfüße e.V. zum allerersten Mal einen Schulpreis in der öffentlichen Grundschule Nkol-Ondom in Anwesenheit der ganzen Dorfgemeinschaft und der Prominenz.

Es war noch für die Dorfbewohner wie im Traum. Keiner hatte damit gerechnet, dass die Bonner humanitäre Organisation einen Tag der Exzellenz im Dorf veranstalten konnte. Keiner hatte damit gerechnet, dass die Elefantenfüße e.V. ihr Versprechen immer halten. Erst mit der Ankunft des Vetreters des jungen deutschen Vereins in Kamerun um 10 Uhr in der öffentlichen Grundschule Nkol-Ondom ging der Traum in Erfüllung. Jacques Abel ONYA wurde feierlich bei seinem Ausstieg aus dem Auto von einem zehnjährigen Mädchen mit einem netten Willkommenswort auf Deutsch begrüßt. Der offizielle Gast ist nicht mit leeren Händen gekommen. Das maisgelbe Taxi war mit Schulutensilien beladen. Darunter Schultaschen, Lehrwerke, Schulhefte, Stifte, um nur einige zu nennen.

Der Schulhof war voll mit Menschen. Die ganze Schulgemeinschaft war dabei. Von Schulkindern über Lehrer bis hin zu Eltern waren alle zu sehen. Das Dorfoberhaupt von Nkol-Ondom, Seine Majestät Lucien MANGA und weitere Dorfchefs aus den Nachbardörfern haben sich an der heiß ersehnten Veranstaltung beteiligt. Die Anwesenheit der Vertreterin des Ministeriums für Grundschulen, Frau Chantal LEUGA, war besonders bemerkenswert.

Der Dorfchef zeigte sich zusehends sehr zufrieden mit der Veranstaltung, die er als »historisch« bezeichnete. So sprach er dem Vorstand der Elefantenfüße e.V. sowie allen Spendern und Unterstützern bei seiner Anrede seine Dankbarkeit im Namen seines Dorfes aus. »Unsere Grundschule ist noch eine sehr junge Schule und meine Dorfgemeinschaft freut sich sehr über den Anfang der Zusammenarbeit mit dem deutschen Verein. Seit einigen Jahren hören wir von der vorzüglichen Arbeit, die die Elefantenfüße e.V. in anderen Teilen Kameruns leisten. Wir haben davon geträumt und heute ist der Traum Wirklichkeit geworden. Es ist in der Tat das erste Mal, dass unsere Kinder einen so wertvollen Schulpreis bekommen. Es ist ohne Zweifel ein greifbarer Beweis dafür, dass die Elefantenfüße e.V. an alle Jugendlichen unseres Landes denken«, so Seine Majestät MANGA.

Kulturelle Vielfalt wurde gefeiert

Der Schulpreis in Nkol-Ondom bot ein breites Spektrum an kulturellen Aktivitäten. Es gab viel zu sehen und hören. Auf dem abwechslungsreichen kulturellen Programm standen das Singen, das Tanzen und das Hersagen in verschiedenen Sprachen. Darunter Französisch, Englisch, Muttersprache und natürlich Deutsch. »Deutsch wird zwar nicht in Grundschulen in Kamerun gelehrt oder gelernt, aber wir haben viele Aktivitäten auf Deutsch vorbereitet. Es gibt zum Beispiel Theaterstücke und Gedichte in der Sprache von Goethe und Schiller. Auf diese Weise können wir die deutsch-kamerunische Freundschaft und Kooperation heute konkret feiern«, verlautete der Schulleiter Sylvain MGBA MANI mit großer Begeisterung.

Das kamerunische Dorf Nkol-Ondom liegt in der Nähe der Hauptstadt Jaunde, aber die Ortschaft ist so abgelegen, dass die Armut nach wie vor an der Tagesordnung bleibt. Deshalb wurde die Initiative der Elefantenfüße e.V. als lobenswert bezeichnet. Bisher wurden Schulpreise nur in Mebomezoa organisiert und Nkol-Ondom gilt als das zweite Dorf, das den Schulpreis vom Bonner Verein in Kamerun bekommt. So verbreitet allmählich die deutsche Nicht-Regierungsorganisation ihre Solidaritätswelle in Kamerun. So erwerben sich schrittweise die Elefantenfüße e.V. den Ruf als ein zuverlässiger Entwicklungspartner in Kamerun und es gilt, den Schwung für das nächste Schuljahr mitzunehmen.

 

Beitrag von Jacques Abel ONYA

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© Petra Merz