Wasser ist Leben
Wasser ist Leben

Weitere Stimmen zur Arbeit der Elefantenfüße e.V.

OBAMA ONDOA Rosane (12): Preisträgerin 2018 in der öffentlichen Grundschule Kamba:

„Ich bin sehr zufrieden mit meinen Büchern. Das ist eine große Hilfe sowohl für mich als auch für meine Eltern, die nicht mehr viel Geld für meine Schulutensilien ausgeben. Hier im Dorf gibt es extreme Armut und Schulkinder, die Lehrwerke haben, sind am seltensten. Ich bin zum Beispiel das einzige Schulkind meiner Klasse, das Lehrwerke hat. Ich habe also Glück!“

Frau Léonie AYISSI: Hausfrau in Obak:

„Früher war es sehr schwer für uns, die Wäsche zu waschen. Jetzt haben wir schon das Wasser in Hülle und Fülle. Wir freuen uns besonders darüber, dass das Hygienekomitee sehr gut funktioniert. Jede Familie entrichtet einen kleinen Betrag im Gegenwert von ca. 6 EURO jährlich für die Unterhaltung und eine eventuelle Reparatur des Brunnens. Wir sind also selbständig.“

 

BELLA Ynes (10): Schukind in Obak:

„Früher mussten wir einen langen Hügel querfeldein besteigen. Für uns Kinder war es eine schwere und gefährliche Übung. Ich glitt manchmal mit einer Schüssel voller Wasser auf dem Kopf aus und fiel herunter. Mit einem Brunnen gleich um die Ecke bin ich sauberer geworden. Ich kann also gesund bleiben und viele wasserbedingte Erkrankungen wie Thyphus und Cholera vermeiden.“

Monsieur le Maire: Einwohner in Obak:

„Der deutsche Verein ist unser Retter. Wie Sie selbst wissen, ist das Wasser Leben. Dank der Elefantenfüße ist das Leben anders im Dorf geworden. Wir können nicht mehr schmutzig sein. Der Brunnen hat das Leben und die Entwicklung mit sich gebracht. Das ganze Dorf ist sehr zufrieden mit dem Brunnen und wünscht den Elefantenfüße alles Gute!“

EHODO Marcel (13): Schulkind in Obak:

„Dieser Brunnen hat zur Entwicklung des Dorfes beigetragen. Wir Kinder brauchen nicht mehr um 5 Uhr mit einem Eimer in der Hand aufzustehen und viele Kilometer zurückzulegen, um das Wasser zu holen. Jetzt kann ich das Wasser schneller holen. Ich habe auch mehr Zeit zum Spielen und Lernen. Ich bin den Elefantenfüße zum höchsten Dank verpflichtet und bitte sie darum, weitere Dörfer in Kamerun mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.“

Frau Clémentine ABOUNA: Hausfrau in Obak

„Der Brunnen von den Deutschen hilft mir als Frau dabei, irgenwann Wasser zu haben und problemlos das Essen für meine Familie zu kochen. Früher musste ich nach der Feldarbeit drei Kilometer zurücklegen und einen Hügel querfeldein besteigen, um schlammiges Wasser zu holen. Es war ein echter Leidensweg. Als ich den Hügel bestieg, rutschte ich häufig aus, fiel herunter und zerbrach meinen Eimer. Ich habe viele Eimer zerbrochen. Jetzt ist alles anders! Ich bin eine sehr frohe Frau und danke den Deutschen sehr.“

Das grundwasser ist erreicht!

Unten in der Tiefe das Wasser - schon sehr bald ist der Brunnen fertig. In der Bildergalerie sind die Materialien für die Fertigstellung zu sehen, alles wird von Hand gebaut. Durch die Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender werden in diesem Jahr gleich zwei Brunnen fertig - es ist großartig!

 

Hier der Bericht von Jaques Abel Onya:

BRUNNENBAU IN OBAK: DAS WASSER FLIEβT BALD

Am 6. Juli 2017 sind die Projektkoordinatoren nach Obak für den zweiten Kontrollauftrag aufgebrochen.

Als Régine AMBEDE und Jacques Abel ONYA aus dem Auto ausstiegen, lieβen sich Freudeschreie  in Obak hören. „Wir sind gerettet. Das Wasser ist da. Die Techniker haben das Grundwasser am Sonntag erreicht und das ganze Dorf freut sich sehr darüber. In einigen Tagen wird der Traum Realität. Auch die Techniker sind sehr fleiβig. Sie arbeiten Vollzeit, um das Dorf mit sauberem Trinkwasser zu versorgen“, sagte eine 55-jährige Dorfbewohnerin mit groβer Begeisterung.

Im Dorf laufen tagtäglich die Arbeiten auf Hochturen. Das Material wird allmählich besorgt. Da liegt ein Sandhaufen. Dort sieht man Kies. Links wird genagelt. Rechts werden Betonwerksteine hergestellt. Noch ferner liegt ein weiβer feuchter Lehmhaufen. In der Mitte befindet sich das sehr tiefe Brunnenloch mit Wasser im Grund. Die Techniker muβten es bis 21 Meter in Handarbeit ausschachten, um das Grundwasser zu erreichen. Dann wurde noch 5 Meter tief weiter gebohrt, um einen groβen Trinkwasserbehälter zu erhalten. „Der Brunnen ist insgesamt 26 Meter tief. Nach Erreichung des Grundwassers brauchen wir weitere 5 Meter Grabarbeit. Auf diese Weise kann die Quelle nicht in der Trockenzeit komplett schwinden.“, erklärte der Technikerleiter Jean Serge NGUELE. Nach der Grabarbeit beginnt der richtige Brunnenbau, der nur einige Tage in Anspruch nimmt. Es ist also damit zu rechnen, dass sauberes Trinkwasser bald in Obak flieβt.

                                                       Beitrag von Jacques Abel ONYA

Der Brunnenbau hat begonnen

Die Arbeiten wurden begonnen, nach ein paar Tagen war der Brunnen, der in Handarbeit ausgeschachtet wird, bereits 12 m tief.

 

 

Hier der Bericht von unserem Ansprechpartner in Kamerun, Jaques Abel Onya:

BRUNNENBAU IN OBAK: Die Arbeiten gehen sehr gut voran

Am 28. Juni 2017 sind die Projektkoordinatoren nach Obak für den ersten Kontrollauftrag aufgebrochen.

Niemand rechnete mit der Ankunft von Régine AMBEDE und Jacques Abel ONYA in Obak. Auch Franklin FISCHER ist als Mithelfer mitgefahren. Es war 7 Uhr am Abend. Es war Zeit für das Abendessen und alle saβen am Tisch in der Wohnung. Darunter der Familienvater Herr Jean NGOMO KOUNA und seine Frau Célestine, ihre beiden Enkelinnen sowie die vier Techniker, die seit fünf Tagen am dritten Brunnen der ELEFANTENFÜβE e.V. in Kamerun tatkräftig arbeiten. „Wir kommen am Abend, um hier zu übernachten, mehr Zeit mit euch zu verbringen und morgen einen Arbeitstag auf der Baustelle miterleben zu können.“, erläuterte die stellvertretende Projektkoordinatorin Régine AMBEDE.

Schon um 5 Uhr am folgenden Tag war Edith Romeo DJATTO KOMBEL wach. So auch seine beiden Kollegen Florent OLINGA und Stephane NGUELE MENDI. Bewaffnet mit Eimern und Spaten, gingen sie enthusiastisch auf die Baustelle, die ungefähr 100 Meter von der Gastfamilie entfernt liegt. Nachdem sie auf der Baustelle eingetroffen waren, standen alle um das Loch herum und verrichteten ein kurzes Gebet. Anschlieβend ging es los.  DJATTO KOMBEL stieg mutig in das tiefe und dunkle Loch hinab, bohrte es fleiβig weiter, füllte den Eimer mit Erde und die anderen zogen den beladenen Eimer mit Hilfe eines festen Seils nach oben. „Es ist eine sehr schwere Arbeit. Aber das ist unser täglicher Job. Das Loch ist schon 11 Meter tief und wir erreichen sicherlich das Grundwasser bis Sonntag. So kann das Dorf sauberes Trinkwasser bis zum 20. Juli genieβen. Aus Erfahrung wollen diesmal erst das Grundwasser erreichen und dann können wir Sand, Kies und das weitere Material besorgen“, verlautete der Technikerleiter Jean Serge NGUELE voller Zuversicht. Als das Kontrollteam Obak gegen 12 Uhr verlieβ, war das Loch schon 12 Meter tief und die Dorfbewohner, die groβe Erwartungen  in das Brunnenprojekt setzen, können optimistisch in die Zukunft schauen.

                                                                           Beitrag von Jacques Abel ONYA

 

 

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© Petra Merz